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Von der Strichliste zur Software – die Geschichte von Beer after Mission

· Leon Braun

Was war vorher?

So wie in fast jedem Verein war die Getränkeliste bei uns eine Liste auf dem Tresen. Die Idee, diese Liste zu digitalisieren, war aber nicht von mir. Wir nutzten schon recht früh eine Getränkelisten-App aus dem App Store. Diese hat allerdings immer wieder Probleme gemacht und alles war sehr manuell.

Erster Prototyp 2023

Also begann ich 2023 ein bisschen mit der Vereinsflieger-API zu arbeiten. Benutzer und Artikel auslesen sowie allgemeine Verkäufe anlegen sind als Funktionen verfügbar. Nach ein bisschen Ausprobieren sind die ersten Verkäufe auch dort gelandet. Schnell stellte sich aber heraus, dass eine eigene Datenbank her muss, um die Schnittstelle zu entlasten. Also ein Projekt mit Nuxt aufgesetzt und eine PostgreSQL-Datenbank im Hintergrund. Single-Sign-On per API ging ebenfalls – perfekt!

Vorstellung im Verein

Eine Software einzuführen ist nie einfach.

„Hat doch immer gut funktioniert mit der Liste."

Solche Sprüche hört man am Anfang viel. Dass auch mal eine Liste verloren gegangen ist, ist den meisten gar nicht bewusst.

Um die Software einzuführen, muss sie so einfach wie nur irgendwie möglich sein.

Tablet und mobile Version

Direkt zum Start gab es bereits die mobile Version auf dem Endgerät von jedem Nutzer und die Tablet-Version bei uns in der Kantine. Als die ersten Bugs gefixt waren, lief es tatsächlich sehr reibungslos. Bereits nach kurzer Zeit kamen alle mit der App zurecht.

Das größte Lob (wenn auch nicht ausgesprochen) war vermutlich, ein Mitglied, das bereits über 80 Jahre alt ist, dabei zu beobachten, wie es problemlos auf seinem Handy ein Getränk bestellt hat.

Wie ging es weiter?

Aus dem Prototypen ist Anfang 2026 dann Beer after Mission geworden. Mehrfach wurde ich gefragt, ob die Software auch für andere Vereine nutzbar ist. Daher habe ich alles komplett umgebaut und zu einem Multi-Tenancy-System migriert.